Die meisten sprechen imm er nur von "dem Hamster", das es aber viele unterschiedliche Arten, nämlich um die 27 gibt, wissen viele nicht.
Hamster werde in drei Gruppen eingeteilt, die Zwerghamster, Mittelhamster und die Großhamster. Der bei uns wohl beliebteste und bekannteste Hamster ist wohl der Goldhamster. Er gehört zu den Mittelhamstern ( Mesocricetus), zu denen noch drei weitere Arten gezählt werden. Bekannt sind auch die drei Phodopus Arten, die immer häufiger als Heimtiere gehalten werden, der Dsungare, Campbell und Roborowski. Die Phodupus gehören zu den Zwerghamstern. Immer häufiger begegnet man nun auch den chinesischen Streifenhamster in der Heimtierhaltung, dieser gehört zu den grauen Zerghamstern (Cricetulus). Damit enden aber auch schon die bekannten Hamsterarten. Es gibt noch weitaus mehr Arten, aber beschränke ich mich erstmal auf die, die auch meist bei uns zu Hause gehalten werden ;)
Grundaustattung
Alle Hamster haben einen enormen Bewegungsdrang. Sowohl für die Zwerge wie auch für die Mittelhamster sollte ein großes Gehege zur Verfügung stehen, mindestmaße sind dabei 100X40 cm, wobei größer natürlich immer besser ist ;)
Auch ist ein Laufrad sehr sinnvoll, mit em sich die Tiere gerne beschäftigen. Dabei sollte man darauf achten, dass das Rad keinen Schereneffekt hat und eine durchgehende Lauffläche vorhanden ist. Auch sollte ein möglichst großer Durchmesser gewählt werden, mind 25cm, damit die Wirbelsäule nicht verkrümmt.
Die Goldhamster und die drei Phodopus Arten sind Wühler und klettern eher weniger. Daher sollte eine hohe Einstreu vorhanden sein, mind 15 cm sollte man schon anbieten.
Der chinesische Streifenhamster ist sehr kletterfreudig, man sollte ihm daher auch viele Möglichkeiten bieten das auszuleben. Buddeln tuen sie natürlich auch, deshalb sollte auch ihnen eine gewisse Menge an Streu zur Verfügung stehen.
Sanbäder werden von den meisten Hamstern auch gerne angenommen. Dabei sollte man darauf achten, dass keine scharfkantigen Steinchen enthalten sind und daher suf Chinchillasand zurückgreifen.
Ebenen sind bei allen Hamstern von Vorteil, da Wassernapf, Laufrad und Sandbad ansonsten sehr schnell untergewühlt werden. Mit Leitern oder Rampen erreichen auch weniger kletterfreudige Tiere die Ebenen ganz leicht.
Einen Futternapf braucht man nicht unbedingt. Das Grundfutter kann einfach im Gehge verteilt werden, so haben die kleinen immer was zu tun.
Bei der weiteren Einrichtung sind der Fantasie keine grenzen gesetzt. Röhren, Häuschen, Rindenstücke alles das wird gerne angenommen.
Welches Tier?
Die Hamster haben jeder so ihre Vorteile...
Der Golhamster ist größer und ruhiger als die Zwerge. Er wird auch recht schnell zahm und manche vordern sogar den täglichen Auslauf auf ihren Menschen ein. Der Goldhamster ist nachtaktiv und daher auch für Menschen geeignet die abends gerne länger wach sind.
Der Dsungare ist wohl der bekannteste der Zwerge. Er ist auch relativ einfach zu zähmen und kommt auch gern mal ans Gitter, ist da aber nicht so fordernd wie der Goldhamster.
Der Campbell ist bei seinen Menschen schon etwas wählerischer. Wenn ihm was nicht passt, wird auch mal gezwickt. Unmöglich sie an die Menschenhand zu gewöhnen ist es aber nicht.
Auch der Roborowski ist nicht so ganz einfach zu zähmen und zwickt ganz gerne mal. Diese zwei Arten Sind wohl für Menschen gut geeignet die ihre Tiere einfach gerne beobachten. Die Diese Zwerge werden oft schon etwas eher wach als der Goldhamster und sind ab und an auch mal tagsüber zu sehen.
Der chinesische Streifenhamster wird sehr schnell zutraulich und zwickt seinen menschlichen Parter so gut wie gar nicht. Dieser Hamster ist auch tagsüber genre mal unterwegs. Er eignet sich für Kinder wohl am besten.
Allein oder in Gruppen?
Dieses ist wohl ein sehr umstrittenes Thema... Die Mittelhamster und auch der Chinesische Zwerghamster sind aufjedenfall Einzelgänger und eine Gruppenhaltung endet nicht selten tödlich. Sie wollen ihr Revier für sich haben und sind alleine sehr glücklich.
Anders sieht es bei den Phodopus Arten aus. In der Natur leben diese zu zweit oder in Familienverbänden. Leider sind die in menschlicher Hand gehaltenen Hamster nicht alle verträglich gegnüber Artgenossen. Man vermutet, dass das wohl an der wahlosen Vermehrung der Tiere liegt, denn die Aggressivität gegenüber Artgenossen ist anscheinend erblich. Bei Roborowskis und Dsungaren kommt es in Gruppen wohl öfters zum Streit als Bei Campbell. Wobei durch die Kreuzung der beiden Arten, Campbell und Dsungare, auch Hybride enstanden sind und man so nicht oft nicht mehr zwischen den Arten unterscheiden kann.
Am besten funktioniert die gegengeschlechtliche Paarhaltung. Phodopus Arten sind genauso sozial wie manche andere Nager. Leider verleugnen das viele Menschen, weil immer wieder versucht wird sie in unnatürlichen Gruppenkonstellationen zu halten. Wenn man z.b. zwei versuchen würde zwei potente männlche Kaninchen zu vergesellschaften, könnte man auch zu dem schluß kommen, dass es besser ist diese Tiere alleine zu halten.
Ernährung
Hamster haben in ihrer natürlichen Umgebung meist ein recht karges Futterangebot.
Ein gutes Grundfutter enthält verschieden Kleinsämerein, Getreide, Kräuter, Blüten und tierisches Eiweiß. Wobei die Zerge meist mehr Eiweiß benötigen als der Goldhamster. Zusätzlich sollte immer Heu und frisches Grünfutter angeboten werden. Dafür eignen sich verschieden Gräser, Blätter, Wildkräuter oder auch Gemüse. Obst ist wegen dem hohen fruchtzuckeranteil weniger geeignet.



Zitieren
Lesezeichen