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Thema: Kampfkatze im Haus

  1. #1
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    Unglücklich Kampfkatze im Haus

    Seit etwas mehr als einer Woche haben wir ein neues Familienmitglied... :D
    Ein Kätzchen, sie ist gerade 7 Wochen alt und ein kleiner, süßer, verpsielter Racker.
    Die ersten 2-3 Tage die sie bei uns zu Hause wohnte lief alles gut: Anfangs ein wenig eingeschüchtert wegen der neuen Umgebung, aber dann wurde aus ihr schnell eine zutrauliche, verschmuste Katze, die sehr viele Nähe und Vertrauen suchte...
    Nun entpuppte sie sich aber leider, als eine kampflustige und nicht mehr so liebe Katze.
    Erst fanden wir alles noch recht witzig. Sie griff unsere Füße und Beine an, fauchte und setzte häufig (schmerzhaft für mich :( ) ihre Krallen ein.
    Doch nun wird es langsam zu viel, die Kleine will nicht mehr auf den "kuscheln", sondern nur noch angreifen und "kämpfen". :evil:
    Zu erwähnen wäre auch, dass zu unserer Familie auch noch jemand gehört: Ein ganz liebes, gehorsames Hündchen, dass nie einer Fliege was zu leide tun könnte. Aber auch mein Hund muss unter den Kampfattacken der Katze leiden und langsam habe ich auch Angst, die Katze könnte mit ihrer Kralle auch mal das Auge von meinem Hund erwischen. Nun.. :roll: Lange Rede, kurze Frage: Kann mir jemand gute Tipps geben, wie ich aus meiner Kampfkatze wieder ein liebes Kätzchen machen kann? Dabei erwarte ich nicht, dass die Katze auf meinen Schoß gesprungen kommt, sich auf den Rücken legt und gekrauelt werden will. Ich möchte ihr nur beibringen, dass der Hund zur Familie gehört und die Familie nicht attackiert wird.
    Ich hoffe jemand hat einen guten :idea: Rat für mich...
    Viele Grüße und Danke im Voraus, Tatti :mrgreen:
    MoH _ Masters of Hardcore
    Defqon2008

  2. #2
    Tierfreund Avatar von Pauleman
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    Standard Re: Kampfkatze im Haus

    Hallo Tatti, willkommen im Forum :)

    Eine Woche ist die Kleine nun schon bei euch und diese aggressiven Attacken finde ich komisch.
    Das sieht mir so aus als wenn die "Umstellung" in die neue Familie der Auslöser sein könnte. Eventuell passt ja irgendwas nicht.
    Das Katzenklo oder das Futter könnte auch eine Rolle spielen, von dem Hund mal abgesehen.

    Bezüglich deine Sorgen mit den Verletzungen bezüglich Krallen und Augen kann ich dir eigentlich nur sagen, das die Augen ganz sicher verschont bleiben. Die Nase bekommts immer ab, was bestimmt sehr weh tut, gerade einem Hund :)
    Wir selbst haben 2 Katzen die ab und an sich auch mal zoffen. Es geht immer von unserem kleinen Neuzugang aus, die jetzt um 1 Jahr alt ist. Sie kann so lieb sein und dann gehts los ohne Rücksicht auf Verluste. Es fliegen Büschel, es wird gefaucht, angesprungen und mit den Pfoten gekloppt. Deine Sorge teilen wir ebenfalls, das es ja mal passieren könnte das ein Auge dabei verletzt wird. Allerdings sind die Katzen so geschickt und präzise, auch wenn es für uns absolut wild und chaotisch aussieht, das ich mir sicher bin das nur die Nase dran glauben wird.

    Wird die Katze geschimpft oder bestraft wenn sie einen "Ausraster" bekommt?

    Wo habt ihr denn die Kleine her?
    Tierheim, Bauernhof oder eher Privat?

    Wie verstehen sich der Hundi mit der Kleinen? Ist der Hund eher neugierig, zurückhaltend oder eher forsch? Bedrängt er die Kleine (aus Neugier) und die Katze reagiert dann darauf?

    Freue mich mehr von dir zu hören.

    Gruß,
    Pauleman

  3. #3
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    Standard Re: Kampfkatze im Haus

    Hallo :) Erstmal Danke für die schnelle Antwort, habe mich sehr gefreut...

    Dass die kleine Miezekatze aufgrund der Umstellung so aggressiv reagiert, halte ich eher für unwahscheinlich.
    Mit ihren 7 Wochen hat sie nicht einmal irgendwohin gemacht und geht immer brav aufs Katzenklo. Erst schlief sie auch noch in ihrer Höhle, die sie von ihrer alten Heimat gewohnt war (sie kommt aus einer Familie mit Kindern -> privat) , aber schnell hat sie nun auch ihren Kratzbaum akzeptiert. Und am Futter liegt es meiner Meinung nach auch nicht, die kleine frisst und frisst und frisst... kaum zu glauben was in solch ein kleines Tier reinpasst... ;)

    Geschmipft habe ich mit dem Kätzchen bisher noch nicht, ich versuchte es mit energischem "Nein" wenn sie mal wieder kampffreudig versuchte meinen großen Zeh zum spielen zu animieren.

    Mein Hundi ist lammfromm, teilweise sieht es sogar so aus, als würde er eine Art Mutterolle für das Kätzchen einnehmen. Er stubst sie zärtlich an, schleckt sie ab und zu sogar mit seiner großen Zunge ab. Die beiden spielen sogar manchmal, rennen durchs ganze Haus (zumindest denke ich das es ein Spiel ist). Mein Hund ist schon sehr neugierg und schaut der Katze oft stundenlang ratlos zu wie sie sich mit Schnürsenkeln beschäftigt...

    Ich habe wirklich keine Ahnugn warum die kleine Katze erst seelenruhig auf meinem Schoß liegt und schnurrt und in der nächsten Sekunde die Ohren anlegt, mit der Rute (heißt das bei Katzen so?!) hinundher wedelt und dann meine Hände und Füße angreift. So ein bisschen Spielen und Kämpfen ist ja normal für ein kleines Kätzchen, aber sie ist wirklich schon sehr aggressiv...

    Freue mich auf weitere Antworten :)

    Liebe Grüße, Tatti :mrgreen:
    MoH _ Masters of Hardcore
    Defqon2008

  4. #4
    Tierfreund Avatar von Pauleman
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    Standard Re: Kampfkatze im Haus

    Gugu Tatti.
    Also an der Umstellung scheint es nicht zu liegen. Katze geht brav aufs Klo, der Kratzbaum ist entdeckt und futtern tut sie auch gut.
    Es ist wirklich unglaublich was in so eine Katze reingeht. Wenn man unsere kleine hochhebt könnte man meinen sie ist mit Blei gefüllt.

    Dein „Schimpfen“ ist auch ok. Einmal ein energisches „Nein“ ist perfekt. Klare, deutliche Zeichen setzen.

    Wir haben so eine „Blumenflitsche“, keine Ahnung wie man die Dinger genau nennt, mit der wir Wasser verspritzen, wenn uns die Beiden zu sehr auf dem Kopf rumtanzen.
    Möglichst nicht mit der Hand schlagen (eher Papierrolle), sonst assoziiert die Katze ne böse Hand (was jetzt nicht zum Schlagen animieren soll)

    Wackelst du vielleicht mit den Zehen, dass die Katze das als Spiel oder Jagd interpretieren könnte ?

    Die Reaktionen von deinem Hundi find ich super, echt schön sein Verhalten der Katze gegenüber. Vermute hier ist auch kein Problem zu finden. Hund und Katze, für mich ne TraumCombi :)

    Bei unserer kleinen „Momo“ ist das ähnlich, zwar nicht so extrem wie bei dir, aber irgendwann bekommt sie nen Rappel und ihre 5 Minuten, wo sie wie wild durch die Wohnung flitzen muss. Mauzt hier und da mal rum. Couch hoch runter, hier hochgesprungen ...

    Sind Katzen aufgeregt wedeln sie mit dem Schwanz, bzw. der Schwanz fängt erst an zu zucken.
    Die Stimmung der Katze lässt sich auch an den Ohren ablesen: Angelegte Ohren bedeuten zum Beispiel Verteidigungsbereitschaft, aufrecht und neugierig nach vorne gewendet bedeutet, dass sie sich für ihre Umgebung interessiert und diese genauer beobachtet.

    Warum oder was der Auslöser dafür ist kann ich dir so auch nicht sagen.

    Das Verhalten betitle ich mal vorsichtig als „komisch“.

    Stürzt sie sich dann sofort auf deine Hände/Beine oder lässt sie ihre Agressionen auch an anderen aus? Hund, Kratzbaum, Stofftier, Couch oder derartiges? Oder geht es dann „nur“ auf die Hände und Füße?

    Eventuell könntest du auch versuchen, sich die Katze mal richtig austoben zu lassen.
    Viel spielen, sodass sie so platt und eher kaputt ist für weitere Angriffe.
    Ein Laserpointer ist perfekt für bequemes Spielen von der Couch aus. Natürlich nicht ins Auge leuchten, aber das versteht sich ja von selbst.

    Bin gespannt wie es weitergeht, lieben Gruß,
    Pauleman

  5. #5
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    Standard Re: Kampfkatze im Haus

    Hallo Tatti,

    also es gibt meines Erachtens nach 2 Gründe warum deine Katze so aggressiv ist.

    1. Sie ist leider viel zu früh von ihrer Mutter getrennt worden. Sie sollte mindestens bis zur 12. Woche bei ihrer Mutter bleiben, da sie ihr in dieser Zeit das Sozialverhalten beibringt!
    2. Ist das Kätzchen jetzt alleine und Katzen sind sehr soziale Tiere. Keine Katze kann ihr zeigen, wie sie sich zu verhalten hat. Ich würde Dir sehr dringend anraten ihr einen Spielkameraden, mit dem sie raufen, spielen, Energie abladen, Revier verteidigen, schmusen, kuscheln etc. zu holen. Du kannst dich natürlich viel mit ihr beschäftigen, aber leider kannst Du ihr nicht den Artgenossen ersetzen.
    Ich würde Dir zu einer verspielten und dominaten Katze, Kater raten. Das Geschlecht ist dabei nicht so wichtig, der Charakter muss stimmen. Sie sollte auch noch etwas jünger sein.

    Falls Du dich gegen eine zweite Katze entscheiden solltest, kann ich Dir aus Erfahrung sagen, dass es schlimmer wird! Bitte gib deinem kleinen Kater einen Spielkameraden. Du wirst sehen, dass sich dadurch die meisten Probleme in Luft auflösen werden. ;)

  6. #6
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    Standard Re: Kampfkatze im Haus

    Erzähl mal Tatti, was gibts neues bei euch zu Hause?

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